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BALKONKRAFTWERKE FÜR EINKOMMENSSCHWACHE HAUSHALTE

Gemeinsam für eine soziale Energiewende

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Ehrenamtliche installieren Balkonkraftwerk

DAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Die Energiewende ist in vollem Gange und sie bringt große Veränderungen, Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. Damit sie gelingt, braucht es breite Akzeptanz in der Bevölkerung und die Möglichkeit für alle, Teil der Transformation zu sein.

Balkonkraftwerke bieten genau das: Sie ermöglichen es Haushalten, selbst Strom zu erzeugen und aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Doch obwohl die Preise für Stecker-Solaranlagen in den letzten Jahren gesunken sind, können sich viele Menschen eine solche Anlage nicht leisten.

Hier setzt das Projekt an. Gemeinsam mit dem Caritasverband München und Freising e. V. erhalten Klientinnen und Klienten verschiedener Caritas-Angebote (z.B. Lebensmittelausgabestellen oder Schuldner- und Sozialberatung) die Möglichkeit, ein eigenes Balkonkraftwerk zu bekommen. Damit können sie ihren eigenen Strom produzieren, CO₂-Emissionen vermeiden und gleichzeitig ihre Energiekosten senken.

Das Konzept orientiert sich an einem erfolgreichen Münchner Pilotprojekt, das vom Verein Solar2030 gemeinsam mit der Tafel München umgesetzt wurde. Dort wurden bereits zahlreiche Balkonkraftwerke an Haushalte mit niedrigem Einkommen vergeben und montiert.

Ein besonderer Aspekt dieses Projekts ist die Nachhaltigkeit der Materialien: Die eingesetzten Balkonkraftwerke bestehen aus refurbished PV-Modulen, also Modulen, die zwar aussortiert, aber technisch einwandfrei sind. Dadurch werden wertvolle Ressourcen geschont.

Im ersten Jahr liegt der Fokus auf dem Aufbau der Strukturen:

Ein ehrenamtliches Team wird geschult und organisiert, um die Ansprache der Caritas-Klienten, die Abstimmung mit Hausverwaltungen sowie die fachgerechte Installation der Stecker-Solaranlagen zu übernehmen. Anschließend soll das Projekt schrittweise ausgeweitet werden, um noch mehr Menschen den Zugang zu eigener Solarenergie zu ermöglichen.

Damit dieser Pilot in den Landkreisen München und Ebersberg starten kann, braucht es Unterstützung durch Spenden über die Aktion Zukunft+.

Ihr Beitrag hilft,

1) das ehrenamtliche Team der Caritas aufzubauen

2) die Koordination und Begleitung zu finanzieren

3) und die notwendigen Materialien bereitzustellen.

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PROJEKTSTECKBRIEF

 

Bereich: Erneuerbare Energien; Soziales

Projektdauer: 1 Jahr

Beantragter Förderbetrag: 31.248,81 Euro

Gesamte CO2-Reduktion: 183,78 t CO2e

Klimaschutzeffizienz: 217,59 € / t CO2e

PROJEKTDETAILS

  • Wer steht hinter dem Projekt?

    Hinter dem Projekt steht der Caritasverband München und Freising e. V. Seit seiner Gründung im Jahr 1922 hat sich der Verband zum größten Wohlfahrtsverband in Oberbayern entwickelt. Die Caritas betreibt über 350 Einrichtungen und Dienste und unterstützt Menschen aller Altersgruppen und Lebenslagen.

    Klimaschutz ist für die Caritas ein soziales Thema: Die Folgen der Erderwärmung treffen besonders jene, die ohnehin schon in schwierigen Lebenssituationen sind. Deshalb engagiert sich der Verband für eine sozial gerechte Energiewende und zeigt mit diesem Projekt, wie Klimaschutz und soziale Teilhabe Hand in Hand gehen können.

  • Wie schützt das Projekt unser Klima?

    Mit jedem installierten Balkonkraftwerk können Haushalte ihren eigenen Strom produzieren und damit direkt CO₂-Emissionen einsparen. Über eine Laufzeit von 30 Jahren ergibt das, je nach technischer Entwicklung, eine Einsparung von rund 155 Tonnen CO₂e.

    Darüber hinaus sensibilisiert das Projekt für klimafreundliche Energienutzung und leistet einen Beitrag zur lokalen Energiewende in den Landkreisen München und Ebersberg.

  • Welche weiteren Vorteile bringt das Projekt mit sich?

    Das Projekt verbindet Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Bildung:

    • Energiebildung: Die Teilnehmenden lernen, wie Solarenergie funktioniert und welchen Beitrag sie selbst leisten können.
    • Gesellschaftliche Teilhabe: Ein ehrenamtliches Team unterstützt die Installation und Begleitung, Menschen kommen miteinander in Kontakt und wirken aktiv mit.
    • Ressourceneffizienz: Die eingesetzten Module sind refurbished, voll funktionsfähig, aber wiederaufbereitete PV-Module, die sonst ungenutzt blieben.
    • Finanzielle Entlastung: Die Haushalte sparen Stromkosten und werden unabhängiger von Energiepreisschwankungen.
    • Keine negativen Umweltauswirkungen: Die Anlagen benötigen keine zusätzliche Fläche und integrieren sich in bestehende Gebäude.

    So trägt das Projekt zu einer breiten Akzeptanz der Energiewende bei, gerade, indem es auch Menschen mit geringem Einkommen einbezieht.

  • Warum braucht das Projekt Ihre Unterstützung?

    Das Projekt befindet sich derzeit in der Pilotphase. Um die Strukturen aufzubauen, insbesondere der ehrenamtlichen Teams, die Organisation über die Caritas und die Bereitstellung der Materialien, wird finanzielle Unterstützung benötigt.

    Ihre Spende hilft,

    • dass die ersten Balkonkraftwerke beschafft und installiert werden können,
    • dass das ehrenamtliche Team geschult und koordiniert wird,
    • und dass das Projekt langfristig in den Landkreisen München und Ebersberg etabliert werden kann.